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Haltung und Zucht von Kreuzschnäbeln. 
Jürgen Franz
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Nach einem Vortrag am 09. April 2000 anläßlich der VDW-Tagung des Landesverbandes Bayern in Bayreuth.

Obwohl ich seit 1973 Cardueliden gehalten und gezüchtet habe, hat es bis zum Beginn der 80er Jahre gedauert, bis ich mein erstes Paar Fichtenkreuzschnäbel mit nach Hause nehmen durfte. Die Fichtenkreuzschnäbel waren zu der Zeit bei den älteren Züchtern als Käfigvögel aus der Nachkriegszeit bekannt. Damals wurden die Kreuzschnäbel fast ausschließlich mit purer Hanfsaat gefüttert. Es gab keine Fichtenzweige, keine Zapfen. Die Vögel galten bei manchen als in Gefangenschaft nicht zu züchten. Zum Glück hat auch hier in der Praxis der Vogelzüchter einiges zu Gunsten der artgerechten Vogelhaltung verändert. Die Fichtenkreuzschnäbel werden allein in der Bundesrepublik zu Hunderten - vielleicht sogar Tausenden - gezüchtet. Die Vögel werden zumeist artgerecht in Freivolieren gehalten und regelmäßig mit Koniferenzweigen und - zapfen versorgt. Um auch die Futterhersteller haben reagiert und bieten spezielle Kreuzschnabelmischungen an.
Foto Rinus Mulder: Jonge kruisbekken
Seit meinem ersten Paar Fichtenkreuzschnäbel haben mich diese Papageien Europas nicht mehr losgelassen. In Laufe der Zeit kamen noch Himalaja-, Binden- und Kiefernkreuzschnäbel hinzu. Alle 4 Arten bzw. Unterarten habe ich schon mit z.T. sehr großem Erfolg gezüchtet.
Da es unsere Hauptaufgabe als Vogelzüchter ist, diese Arten in Gefangenschaft zu erhalten, möchte ich noch einige Feinheiten meiner langjährigen Kreuzschnabelerfahrung weitergeben, denn obwohl die Haltungsbedingungen besser geworden sind, bergen die neuen Möglichkeiten auch die Gefahr, neue Fehler zu machen.
Ich will und kann damit kein Patentrezept zur Haltung und Zucht weitergeben, aber ich kann helfen, Fehler zu vermeiden, was dem Züchter und vor allem seinen Vögeln zu Gute kommt.
Auf eine Beschreibung der Arten will ich verzichten, da es darüber gute Bücher gibt. Ich will über die Haltung und Zucht berichten, im Einzelnen über die Volieren, die Fütterung und den Zuchtverlauf. Dies sind sie wichtigsten Punkte, damit die Vögel sich wohlfühlen. Und Wohlfühlen ( "wellness") ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche
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Rainer Knoedlseder

Haltung und Zucht des Himalayakreuzschnabels
Rainer Knoedlseder.

Der Himalayakreuzschnabel ist genau so problemlos in der Eingewöhnung und der Haltung wie der Fichtenkreuzschnabel und stellt auch in etwa die gleichen Anforderungen. Allerdings sollte darauf geachtet werden, daß das Grundfutter nicht zu Fett ist.
Eigen kweek himalaya kruisbek pop. Foto: Peter Knops
Der Himalayakreuzschnabel kann bereits in größeren Flugkäfigen ab etwa einen Meter untergebracht werden, wobei aber meiner Meinung nach die Haltung in einer Voliere vorzuziehen ist. Meine Himalayakreuzschnäbel sind außerhalb der Zuchtzeit zusammen mit 2,2 Bindenkreuzschnäbel, sowie einigen einzelnen Cardueliden, welche ich als Zuchtreserve halte, in einer Voliere mit den Maßen 4m x 2,5m x 2,2m untergebracht. Die Voliere ist von 3 Seiten geschlossen und ganzflächig überdacht. Ausgestattet ist die Voliere mit reichlich frischen Ästen von Fichte, Tanne, Lärche und Kiefer, welche regelmäßig erneuert werden. Die Äste eignen sich ganz hervorragend als zusätzliche und vor allem auch als gesunde Nahrungsquelle, wobei sie die Nadeln, die Rinde und das Harz sehr gerne verzehren. Die Äste dienen noch in gleicher Weise als Schlafplatz wie auch als Turngerüst an dem sie ihre Klätterkünste voll zur Geltung bringen können. Auch können die Kreuzschnäbel ihren mehr oder weniger starken Nage- und Schältrieb daran abreagieren. Sollten zu wenig frische und geeignete Zweige zur Verfügung stehen wird mit großer Sicherheit die Voliere darunter leiden, da dann jede Holzfaser, welche von einem Brett oder einem Balken absteht, bearbeitet wird und wobei man dann auch sehen kann welch ein kräftiges Werkzeug der Schnabel von so einem kleinen Vogel sein kann. Der Bodenbelag besteht aus einer ca. 10 cm dicken Fichtennadelstreu, welche ich etwa alle 2 Monate erneuere. Diese Fichtennadelstreu hat gegenüber normalen Vogelsand verschiedene.....Lesen Sie weiter

Anregungen zur Fichtenkreuzschnabelzucht.
Thomas Wendt.

Mit diesem Beitrag möchte ich Anregungen und Tipps zur Haltung und Zucht des Fichtenkreuzschnabels geben. Vielleicht ist der eine oder andere Anfänger oder sogar ,Profi in der Kreuzschnabelzucht, für diesen oder jenen Tipp dankbar. Ich jedenfalls nehme immer wieder gerne Anregungen auf, um meine Vogelzucht noch erfolgreicher zu gestalten.
Weiterhin wird die Beschreibung und das Vorkommen dieses Kreuzschnabels in Kürze angerissen. Schon viele Jahre pflege ich diese Vogelart und immer noch habe ich sehr viel Spaß an diesem relativ großen Finkenvogel.

Beschreibung
Die Gefiederfärbung des Männchens zeigt ein ziegelrotes Kleingefieder. Der Rücken ist dunkel und der Bürzel hellrot. Die Gefiederpartien am Bauch und die Unterschwanz­decken sind grau bis braun gefärbt. Die Steuerfedern und die Schwingen haben eine dunkelbraune Färbung, wobei die Schwingen hell gesäumt sind und bei einigen Ex­emplaren matt rot schimmern. Der Schnabel, die Füße und die Iris sind braun.
In der Gefangenschaft verlieren die Männchen ihre rote Gefiederfärbung und zeigen statt dessen ein überwiegend leuchtendes olivegelbes
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Der Fichtenkreuzschnabel
Michael Gandler

Der stark überkreuzter Schnabel, der dem Kreuzschnabel seinen Namen gab, ermöglicht dieserm Vogel die Erschließung seiner Hauptnahrungsquelle, den Zapfen. Er macht ihn außerdem zu einer unverwechselbaren Spezies innerhalb der Gruppe der Cardueliden. Durch dieses eigenartig geformte Werkzeug gelangt er das ganze Jahr über an die begehrten Samen der verschiedensten Koniferen, vor allem der Fichte, Lärche, Föhre und der Latschenkiefer
Foto: Michael Gandler

Es gibt wohl kaum einen Vogelliebhaber, der diesen auffälligen und weit verbreiteten Vogel nicht kennt. Eine detailliertere Allgemeinbeschreibung will ich mir aus diesem Grunde an dieser Stelle ersparen. Vielmehr möchte ich auf verschiedene Details, Eigenheiten und Unterscheidungsmerkmale hinweisen, die zumindest in den mir bekannten Veröffentlichungen bisher nur unvollständig, oder gar nicht erwähnt wurden. Sehr vieles was über den Kreuzschnabel geschrieben wurde und wird, entspricht einfach nicht den Tatsachen. So manche falsche Behauptung die mangels besserem Wissen vor Jahrzehnten veröffentlicht wurde, findet sich in den aktuellen Büchern und Fachberichten wieder. So werden sich einige Leser mit meinen, teilweise von der Standardliteratur abweichenden Ausführungen, nicht so rasch anfreunden können. Aber das hält wenigstens die Diskussion in Gange. Eine Unterteilung in verschiedene Unterarten ist bei einer Vogelart, die kein angestammtes Brutgebiet hat und Wanderungen von mehreren tausend Kilometern unternimmt sicherlich problematisch. Es gibt innerhalb der Kreuzschnabelschwärme so viele unterschiedlichen Typen, was Größe, Statur, Schnabelform, Lockruf und Gesang betrifft, daß es vielleicht naheliegend erscheinen mag, daraus das Vorhandensein einer ganzen Reihe von Unterarten abzulesen. Nicht immer halten diese Einteilungen dann einer genaueren Überprüfung stand. Schon bei der Zusammensetzung der Brutpaare in der Natur treten oftmals schon alleine vom Aussehen her große Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen zu Tage.Von Unterarten kann man vielleicht am ehesten bei den geographisch abgetrennten Populationen wie auf Schottland, Korsika, den Balearen, der Krim, Amerika, Nordafrika usw. sprechen.

Da Kreuzschnäbel das ganze Jahr über ausreichend Nahrung für ihre Nachkommen finden, kann man praktisch zu jeder Jahreszeit brütende Vögel antreffen. Von den heimischen Vogelarten ist neben dem Kreuzschnabel nur der Tannenhäher in der Lage, auch bei Schnee und Eis erfolgreich Junge großzuziehen. Maßgebend für das Gelingen der Aufzucht ist in erster Linie das Nahrungsangebot. Im Falle des Kreuzschnabels sind dies vor allem die Samen von Fichte, Lärche -und in den Alpenregionen der Latschenkiefer.

Manfred Giebing

Portraits

Männchen: Die immer wieder aufgestellte Behauptung, daß die Hähne erst im zweiten Lebensjahr ihre Rotfärbung erlangen, ist falsch. Es gibt in der Natur genauso gelbe Altvögel, wie auch Jungvögel, die direkt vom Nestlingsgefieder auf intensives Rot umfiedern. Ausschlaggebend für die Gefiederfärbung ist ausschließlich der Reifegrad der Nahrung kurz vor- und während der Mauser. Für die Ausbildung der roten Gefiederfarbe ist das natürliche Carotin verantwortlich, das in den noch grünen Zapfen vorkommt. Alle Jung- und Altvögel, die bis ca. Mai/Juni umfiedern, erhalten noch ein gelbes Federkleid. Später sieht man dann im Freien die verschiedensten Färbungen, die von gelb, bis gelb-rot gescheckt, ziegelrot, karminrot, braungelb, und schwärzlich-grün reichen und das in jeder Intensität. (Auch hierbei ist die Verlockung wiederum groß, auf verschiedene Unterarten zu schließen.)

Weibchen: Im Gegensatz zu den Männchen weisen die Weibchen ein farblich weniger attraktives, grünlich-graues Federkleid auf. Eine Unterscheidung von Hahn und Henne ist für einen Fachmann kein Problem. Wohl gibt es Weibchen, die sehr intensiv gefärbt sein können. Manchmal kann man in der Natur sogar Weibchen beobachten, die vollkommen rötlich durchgefärbt sind. Auch in Züchterhand trifft man solche Exemplare an, allerdings hervorgerufen, durch die Verfütterung von künstlichem Rotfutter. Eine Unterscheidung der Geschlechter ist dann immer noch möglich, da die sogenannte Fettfarbe (beim Kreuzschnabel also gelb oder rot) beim Weibchen niemals über die Brust hinauf bis an die Schnabelunterseite reicht. Stets ist die Federpartie beim Weibchen ca. 1,5 cm unterhalb des Schnabels grau gefärbt, während beim Hahn die Färbung fast immer bis an den unteren Schnabelrand reicht.

Junge Kreuzschnäbel: sind bräunlich-grau, der Länge nach gestreift, wobei es auch hierbei vom Farbton her starke Schwankungen gibt. Meist weisen diese auch eine hellbraune, ca 1 mm beite Säumung an den Hand- Arm und Flügeldeckfedern auf. Diese Besonderheit bleibt bis zur ersten Gesamtmauser erhalten und verschwindet dann vollständig. Das Aufweisen dieser helleren Säumung ist also ein 100%iges Indiz für die Jugend des Vogels. Die markante Überkreuzung der Schnabelspitzen setzt erst ab einem Alter von ca. 4 Wochen ein, wobei es nach meinen Beobachtungen rein zufällig ist, ob sich der obere Schnabelteil nach links, oder rechts über den Unterschnabel kreuzt. Auf das Zusammenfinden der Brutpaare hat diese Kreuzung keinerlei Einfluß.

 

 

http://www.waldvogelverband.de/
www.dkb-online.de
www.azvogelzucht.de
www.oe-kb.at
www.anbvv.nl
www.nbvv.nl
bec
www.gendika.com
www.geschlechtsbestimmung.de
www.cites.org
www.avibo.be
www.vogelsite.com

 

 

Link: Vogelliebhaber und Vogelzuchtverein Brixlegg und Umgebung.

7. Internationale Kreuzschnabel-Spezial-Schau, Stumm Zillertal
In den letzten Jahren hat sich die Ausstellung zu einem beliebten Treffpunkt für Vogelfreunde aus dem In- und Ausland entwickelt. Dies ist für uns nicht nur eine Bestätigung unserer bisherigen Arbeit, sondern vor allem auch ein Ansporn, erneut unser Bestes zu geben.
Neben die Vereinsmeisterschaft führt man wieder eine internationale Börse durch. Züchter aus Österreich, Deutschland, England, Schweiz, Italien, Belgien, Holland und erstmals auch aus Frankreich werden dieses Jahr wieder für eine Rekordbeteiligung sorgen, eine optimale Gelegenheit, Zuchttiere zu erwerben und überzählige Vögel abzugeben.



Ausstellung 2005

Ausstellung 2004 .

Ambiente:
Die Räumlichkeiten im Gartenzentrum Kerschdorfe liefern wie immer eine ideale Kulisse für die Schau. Auch für Züchterfrauen ist dies eine optimale Gelegenheit, unter tausenden Blumen, Weihnachtsschmuck und Ziergegenständen etwas Passendes auszuwählen. Dem Datum entsprechend gibt es auch zahlreiche Allerheiligenkränze und -gestecke. Unsere Schau eignet sich hervorragend für Vereins- und Familienausflüge!

Auskünfte: Obmann Friedl Wasserer/Tel. 05288/62689


Übernachtungsmöglichkeit:
ca. 100 Meter von der Schau entfernt:
Gasthof Rissbacherhof
Ahrnbachstr. 37
A-6272 Stumm
Tel.:05283 / 2214
Fax: 05283 / 3109-7
rissbacherhof@telering.at

www.tiscover.com/rissbacher.hof

Kontakt:
Michael Gandler
Judenwiese 2 a
A-6230 Brixlegg/Tirol
Tel. 0043/5337/62986

Anmelden:
www.vogelzucht-brixlegg.net

Link: ICC Internationaler Cardueliden Club 1980 e.V.

27. ICC - Schau 2007
Wettringen im Münsterland

Zur 27.ICC- Schau am 13. und 14. Oktober 2007 lädt der ICC-Cardueliden und Waldvogelstammtisch
" Neuenkirchen - Münsterland " alle Vereinsmitglieder, Freunde, Gönner und Interessierte ein nach "in der Bürgerhalle", Kolpingstraße, 48493 Wettringen

Der Schau angeschlossen ist am Sonntag den 14. Oktober eine öffentliche Börse für Cardueliden, Waldvögel und Weichfresser. JEDER (auch Nichtmitglieder des ICC) kann kaufen, verkaufen oder tauschen.
Weitere Informationen entnehmen Sie der Börsenordnung und der Anmeldung zur Vogelbörse. Desweiteren steht Ihnen telfonisch Hr. Gunter Radtke zur Verfügung.

Die Schau ist geöffnet am:
Samstag den 13.Oktober von 10 bis 17 Uhr
Sonntag den 14. Oktober von 09 bis 16 Uhr
Die Börse ist geöffnet:
Nur am Sonntag den 14.Oktober von 09 bis 16 Uhr
Einlieferung für Börsenbeschicker ab 08.30 Uhr
Vortrag am Samstagnachmittag:
Paolo Gregorutti ( Italienischer Stieglitzspezialist ) - Thema: Stieglitze
Samstagabend:
Jahreshauptversammlung im Hotel zur Post
Kirchstraße 4, 48493 Wettringen ca. 50m neben der Ausstellungshalle
Händleraussteller:
Fa. Blattner, Futtermittel und Zubehör
Fa. EWABO, Hygiene Produkte für Kleintiere
Samstagvormittag:
Die Preisrichtergruppe "FPMCE" im Vogelschutz- und Zuchtverband " Münster-land-Emsland" LV 23 im DKB nutzt die Möglichkeit und führt auf der diesjährigen ICC - Schau eine Preisrichterschulung durch.
Ansprechpartner:
Für den ICC - Waldvogel und Carduelidenstammtisch "Neuenkirchen - Münsterland" die Stammtischsprecher:
Willi Bröker Tel: 05973 / 4907, broeker.w@t-online.de
Gunter Radtke Tel: 05973 / 3548, gurank@online.de
Daniel Bröker Tel: 05973 / 900958, broeker.w@t-online.de

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